Münster (1/2 Stück) 220 g

8,20 

Zwischen dem Elsass und Lothringen hergestellt, trägt der Munster in seinem Namen das Erbe einer alten monastischen Tradition. Doch seine zu großzügige Appellation garantiert nicht immer Qualität: Unter demselben Namen vereint sie industrielle Produkte – aus Milch von Tieren, die mit Silage gefüttert werden – und Bauernkäse aus den Bergen, die einer anspruchsvollen Tradition treu bleiben. Diese mangelnde Strenge verwischt die Identität eines außergewöhnlichen Produkts.

Bei uns gibt es den Munster in zwei bäuerlichen Varianten, auf beiden Seiten der Vogesen.

Auf der Ostseite betreibt die Familie Baumann seit Jahrzehnten biologisch-dynamische Landwirtschaft. Auf 1.000 Metern Höhe hält sie Vosgien-Rinder, die perfekt an die steilen Hänge und das raue Klima angepasst sind. Ihr Munster, von einer schönen Ziegelrot-Farbe, verströmt einen kräftigen, aber harmonischen Duft, der an Humus und Unterholz erinnert. Der Teig, leuchtend gelb und leicht löchrig, bietet einen deutlichen, aber subtilen Geschmack, mit einer leichten Bitterkeit. Von Saison zu Saison erneuern sich seine Aromen und spiegeln die Vielfalt der Weiden wider.

Auf der Westseite, im Val d’Ajol, stellt die Familie Petit-Jean einen fermier Munster her, dessen orange oder gelbe Rinde, fettig und gewaschen, einen elfenbeinfarbenen, großzügigen und cremigen Teig umhüllt. In der Nase tierische Düfte; im Mund eine überraschende Sanftheit, in der eine schöne Fettigkeit dominiert, begleitet von dezenten likörartigen Noten und einem langen Abgang. Ihr Munster, feiner und weniger rustikal, besticht durch seine Ausgewogenheit.

Diese beiden Höfe bewahren, jeder auf seine Weise, die Seele eines außergewöhnlichen Käses – ein fermier Munster, bei dem Terroir, Handwerkskunst und Respekt vor dem Lebendigen zusammenkommen, um ein einzigartiges Geschmackserlebnis zu bieten.

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